Unsere Historie

Bei einer über 240-jährigen Firmengeschichte gibt es viel zu erzählen: Erleben Sie hier, wie Brohl Wellpappe in mehr als 2 Jahrhunderten zu dem Unternehmen wurde, das es heute ist.

1717

Die Anfänge

Der Ursprung des Unternehmens geht auf das Jahr 1717 zurück. Damals pachtet Johann Michael Strepp, ein Papiermacher aus der Pfalz,  die Papiermühle zu Boisdorf. Strepp war der Großvater von Katharina Elisabeth Strepp, der späteren Ehefrau von Wilhelm Boltersdorf.  

Die "Bleihütte"

Johann Michael Strepp kauft die im Jahre 1659 zur Papiermühle umgewandelte "Bleihütte" in Kreuzau.

1733
1778

Start der Boltersdorfs

Wilhelm Boltersdorf heiratet Katharina Elisabeth Strepp und tritt damit in die Kreuzauer Mühle des Tillmann Strepp ein.

140 Jahre bleibt die Familie als Papiermacher in Kreuzau. Auf Wilhelm Boltersdorf folgen Heinrich Boltersdorf (1782–1850), Damian Boltersdorf (1815–1860), Bernhard Boltersdorf (1847–1920) und Josef Boltersdorf (1879–1952). 

1919

Auf nach Brohl!

Josef Boltersdorf erwirbt 1919 in Brohl am Rhein eine Papierfabrik, die ebenfalls auf eine langjährige Geschichte zurückblickt. Im gleichen Jahr verkauft er die Fabrik in Kreuzau.

Wenn Papier Wellen schlägt

Sein Sohn Fritz Boltersdorf (1913–1989) startet mit der Erzeugung und Verarbeitung von Wellpappe und geht damit den entscheidenden Schritt für das heutige Unternehmen. 

1953

Ein zweiter Standort folgt

In Ahrbrück wird 1957 ein weiterer Unternehmensstandort gegründet. Dort wird eine dritte Papiermaschine aufgestellt und im Jahr 1962 eine Wellpappenfabrik angegliedert.

1957

Die Expansion geht weiter

In Fleisbach (heute Gemeinde Sinn bei Herborn) übernimmt Brohl Wellpappe einen kleinen Papierverarbeitungsbetrieb, der in den Folgejahren vergrößert wird.

1959
1962

Die Mosel ruft

In Wittlich wird 1962 eine Vertriebsniederlassung speziell für die Moselregion aufgebaut. Hier werden noch heute vor allem Wein- und Spirituosenverpackungen gelagert, um Winzerbetriebe und Brennereien in der ganzen Region zu beliefern.

1972

Mehr Wirtschaftlichkeit durch Konzentration

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden die Papierfabrikation in Brohl und die Wellpappenerzeugung und -verarbeitung in Ahrbrück und Fleisbach zusammengezogen. 

1989

Mayen ist die Zukunft

Fritz Boltersdorf erwirbt wegen mangelnder Ausdehnungsmöglichkeit in Ahrbrück von der Stadt Mayen ein Grundstück mit einer Fläche von 90.000 qm. Er verstirbt 76-jährig noch im gleichen Jahr. Ein Teil der Verarbeitung wird Ende 1990/91 dorthin verlagert. Zudem wird die Verarbeitung erweitert und eine zustätzliche Wellpappenanlage aufgestellt.

Der Name bleibt

Im Jahr 1996 trifft die Familie Boltersdorf die schmerzliche, aber notwendige Entscheidung, die Papierfabrikation nach 218 Jahren aufzugeben. Die Papierfabrik in Brohl schließt noch im selben Jahr ihre Pforten. Der Name „Brohl Wellpappe“ jedoch bleibt bis heute bestehen und setzt dem ehemaligen Standort so ein Denkmal. 

1996

Brohl Wellpappe wird international

Im niederländischen Nijmegen wird eine weitere Vertriebsniederlassung aufgebaut. 

Wir setzen alles auf Mayen

Das Werk Ahrbrück wird komplett an den Standort Mayen verlagert. In Gebäuden mit einer Grundfläche von über 34.000 m² entsteht einer der modernsten Betriebe der deutschen Wellpappenindustrie.

2000
2003

Erweiterung bringt Diversifizierung

Im Jahr 2003 wird das renommierte Unternehmen Wellpappe Rheinland GmbH in Niederzier bei Jülich übernommen. Es blickt ebenfalls auf eine lange, traditionsreiche Geschichte zurück. Seit der Übernahme wird das Werk auf anspruchsvolle Stanzartikel und hochwertigen Flexodirektdruck sowie Offsetkaschieren spezialisiert. Anfang 2008 gehen die geschäftlichen Aktivitäten auf die Brohl Wellpappe über, der Standort bleibt erhalten.

2006

Der eigene Offsetdruck

Brohl Wellpappe übernimmt die Ehm-Gruppe in Trier und erweitert damit das Produkt- und Fertigungsspektrum um Offsetdruck, Inlinekaschierung, Vollpappenverarbeitung, Reprographie und Druckplattenherstellung.

Umzug nach Föhren

Der Trierer Betrieb zieht in neue Gebäude nach Föhren um. Hier entsteht auf einem Grundstück von 62.000 qm ein Betrieb mit einer Fläche von 22.000 qm.

2009
2013

Brohl Wellpappe wächst weiter

Brohl Wellpappe übernimmt die Mehrheit an dem Displayspezialisten USP Display B.V. in Dronten in den Niederlanden.

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